Weihnachtsmarkt 2011 an der Alsdorfer Burg

Weitere Attraktionen auf dem Weihnachtsmarkt 2011 in Alsdorf

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Glocken

Weihnachtsmarkt 2011 an der Alsdorfer Burg

Noch mehr Attraktionen auf dem Weihnachtsmarkt 2011 in Alsdorf an der Burg

 

Glocke

Après-Ski-Fete an der Eislaufbahn

 

Mit der Eisbahn kommt die Après-Ski-Fete nach Alsdorf: Samstag, 26. November, soll an der Bahn zünftig gefeiert werden. Special Guest ist Schlagersängerin Sylvia Martens. Sie kommt gerne nach Alsdorf, hat sie doch bereits im vergangenen Jahr bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes begeistert. Inzwischen hat sie ihr zweites Album veröffentlicht. Nach „Schenk mir einen Traum“ ist im März „Spiel mich!“ erschienen.

Los geht es um 20 Uhr, während die übrigen Weihnachtsmarktbuden wie üblich um 21 Uhr schließen, halten die Gastronomen an der Burg bis Mitternacht geöffnet.

Après-Ski-Fete an der Eislaufbahn Mit weihnachtlichen Klängen ist Sylvia Martens übrigens auch nach der offiziellen Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Freitag, 25. November, um 19 Uhr zu erleben.

Mond
Krippe

Die eigene Krippe unterm Weihnachtsbaum

 

Es wird geschnipselt, verputzt, geklebt und gemalt. Beim „Krippenbau für Jung und Alt“ rufen die Krippenfreunde Mariadorf die Generationen zusammen. Opa bastelt mit der Enkelin, die Tante mit dem Neffen. Ergebnis sind ganz individuelle, eigene Darstellungen der Geburtsplatzszene Jesu Christi.

Karl-Heinz Dittmann, leidenschaftlicher Krippenbauer und Kopf der Krippenfreunde, zeigt sie gerne: Spanische und Tiroler Krippen, dreidimensionale Krippen in Kastenform und solche, die wie ein Bild an die Wand gehängt werden. An jedem dritten Advent laden die Mariadorfer Krippenfreunde zur Ausstellung in ihr Pfarrheim. Dass sie nicht nur zeigen wollen, was es schon gibt, sondern auch Hilfestellung geben, der eigenen Kreativität zur Krippe zu verhelfen, das demonstrieren sie am ersten Weihnachtsmarkt-Wochenende an der Alsdorfer Burg.

Vom 25. bis 27. November sind Neugierige und Tatenhungrige zu den Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes in die Remise zum Workshop eingeladen. Krippen können völlig unterschiedlich sein, gemein ist ihnen eins: Es gibt Maria und Josef, das Jesuskind, die Drei Könige und meist auch Hirten, Schafe und Ochsen. Karl-Heinz Dittmann spart beim Workshop nicht mit Tipps zur Technik und mit Kniffen, ein ganz eigenes Kunstwerk für die Weihnachtszeit zu schaffen.

Feuer, Amboss und Filigran-Arbeit in Holz

 

Bergleuten den Weg nach Hause weisen sollten, ist ein Holzbogen mit dem Motiv des Alsdorfer Weihnachtsmarktes. Kunsthandwerk der besonderen Art sind auch die maßgetreuen Modelleisenbahnen des Stolbergers Jakob Neumann.

 

Sein Enzian-Express, eine 5-Zoll-Eisenbahn mit E-Lok und selbst gebauten Wägelchen, zieht die Besucher über eine 100 Meter lange Bahnstrecke, die der passionierte Eisenbahner in den Burgpark hinein baut.

Kaminfeuer
Engel

Zeichen von Macht und ewiger Herrschaft

 

Einst war sie Alsdorfs Mitte:

Die Burg, im 14./15. Jahrhundert an der Kreuzung der beiden Handelsstraßen gebaut, die die Niederlande mit dem Niederrhein und Aachen mit Köln verbanden.

Ihre Bauherren hatten schon genau darüber nachgedacht, wohin sie das heute für Alsdorf bedeutendste Baudenkmal setzen. Wann allerdings genau das war, das ist nicht allzu leicht nachzuvollziehen, denn die Burg hat viele Um- und Anbauten sowie wesentliche Veränderungen erlebt. Die Burgherrschaft Alsdorfs ist zumindest älter als die heutige Burg.

 

Historiker vermuten ihren Ursprung im 9. Jahrhundert. Einst war die Burg eine typische rheinische Wasserburg, von einem Graben umgeben, der potenziellen Angreifern zunächst einmal Einhalt gebieten sollte.

Dem befestigten Wohnsitz der Adeligen in der Hauptburg lag der Wirtschaftshof u-förmig gegenüber, allerdings auf voneinander getrennten Inseln und nur über eine Brücke zu erreichen.

 

Der Rundturm steht noch heute auf einem niedrigen Steinsockel, eine achtseitige barocke Haube krönt ihn, die „welsche Haube“, die ganz dem Zeitgeist seiner Bauzeit entsprach.

 

Der Turm sollte jedoch weitaus mehr als für damalige Verhältnisse modern und schön sein. Für die Burgherren war der Turm Ausdruck ihres Anspruchs auf ewige Herrschaft und Beleg für ihre ritterlich-adelige Herkunft.

 

Kurios
Ein Kuriosum ist der neugotische Erker aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert an der Außenseite des Westflügels. Nach mündlicher Überlieferung soll dort die erste Alsdorfer Toilette mit Wasserspülung eingebaut worden sein.

Und er war Zeichen der Macht seiner Bewohner – die Alsdorfer Herrscher besaßen die volle Gerichtsbarkeit. Als 1775 zwölf Mitglieder der berühmt-berüchtigten Bockreiter-Bande vom Burgherrn zum Tod verurteilt wurden, war gegen diese Entscheidung keinerlei Revision an höherer Stelle möglich. Die Alsdorfer Burgherren waren jedoch in erster Linie Großbauern, die viele hundert Morgen Feld, Wiese und Wald bewirtschafteten und über eine große Zahl an Gesinde verfügten.

In der Vorburg waren Scheunen, Pferde- und Kuhställe untergebracht. Besonders großen Wert legten die Barone jedoch auf ihre Schaf- und Schweinezucht. Erhalten sind bis heute die Remise mit ihren Gefängniszellen sowie der Südund der Westflügel der Hauptburg mit ihrem inzwischen dunkelrotem Ziegel- Mauerwerk, den Treppengiebeln und den Schieferdächern.

Der dritte Flügel wurde 1847 wegen großer Dachschäden abgerissen, ein Großbrand zerstörte 1890 fast alle Ställe der Vorburg bis auf den Pachthof, in dem die Barone bis 1902 noch ihren eigenen Baronskorn brannten, der in den Alsdorfer Gaststätten ausgeschenkt werden musste. Nach dem Brand wurden auch die Wassergräben zugeschüttet. Da nicht hatte vermieden werden können, dass viel Vieh und Ackergerät bei dem Brand vernichtet wurden, musste der landwirtschaftliche Betrieb eingestellt und der Landbesitz verpachtet werden.

Freiherr Josef von Blanckart war der letzte herrschaftliche Bewohner der Burg Alsdorf, die seine Vorfahren zu einem Schloss umgebaut hatten. Er verkaufte seinen Besitz zunächst an die katholische Pfarre St. Castor, der ältesten Alsdorfer Kirchengemeinde.
1935 schließlich ging die Burg für 45000 Reichsmark an die Gemeinde Alsdorf über. In diesen Monaten wird die Burg saniert und der Einzug der Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft (GSG) vorbereitet. Die Remise wird zum Bürgerhaus mit der Seniorentagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Alsdorf-Burg. In der Hauptburg werden Hochzeitsgesellschaften noch mehr Platz finden als bisher, die heute schon gerne das romantische Ambiente des Trauzimmers in der Burg genießen.

Weihnachtsstiefel

Einkaufsvielfalt in der Stadt

 

Alsdorf ist eine lebendige und lebenswerte Stadt, deren Vielfalt oftmals gar nicht wahrgenommen wird. Dort setzt die Aktionsgemeinschaft Alsdorf an, ein Zusammenschluss von rund 100 Anbietern aus Einzelhandel, Dienstleistung und Handwerk.

Sie setzt sich dafür ein, Identität und Image der Stadt zu stärken. Die Aktionsgemeinschaft sieht sich als Ansprechpartner für alle Bürger, Kunden und Händler. Ihr Ziel ist, dass Einkaufen in Alsdorf zum Erlebnis wird. Alsdorf hat vieles zu bieten, enorme Angebote im Freizeit- und Kultursektor. Schmuckstücke wie den Tierpark Alsdorfer Weiher, das Energeticon und den Annapark, Stadthalle, Burg und Cinetower – der Haldenlandschaftspark, eine der eindrucksvollsten Landmarken unserer Stadt, soll hinzukommen. Sie sind Angebote, die Besucher aus der gesamten Region nach Einkaufsvielfalt in der Stadt Alsdorf ziehen.

Die Einzelhändler müssen genau dort anknüpfen und diese Besucher als potentielle Kunden erkennen und deren Blick auf die Innenstadt lenken.

Die Aktionsgemeinschaft unterstützt dieses Bemühen, indem sie verkaufsoffene Sonntage, Messen und Gewerbeschauen organisiert. Hinzu kommen die beiden Stadtfeste - das Frühlingsfest im Mai und das große Europafest im September -, sowie viele andere Aktionen und Events, die Besucher ins Zentrum locken. Auch der Weihnachtsmarkt ist ein Kind von Akteuren aus der Aktionsgemeinschaft. Zehn Tage lang ist auch er Werbung für den Einkaufsort Alsdorf.

Wir laden Sie herzlich ein, den Schritt von der Burg einmal in die Innenstadt zu lenken. Sie werden erkennen, es lohnt. Es gibt viel zu entdecken!

Lichterzauber zum Shoppen in der Innenstadt

 

Ein Besuch in der Alsdorfer Innenstadt lohnt sich. Die herrlich illuminierten Weihnachtsbäume auf dem Denkmalplatz, Luisenplatz und Brunssumer Platz tauchen die City in ein stimmungsvolles Licht der Vorweihnachtszeit, die Einkaufsstraßen sind ab Ende November mit leuchtenden Sternen geschmückt.

Geschenkesucher der letzten Minute werden am vierten Advent-Wochenende sicherlich noch fündig, wenn die Aktionsgemeinschaft am 18. Dezember von 13 bis 18 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag die Türen der Geschäfte öffnet. Über dem Denkmalplatz wabert drei Tage lang – von Freitag, 16., bis Sonntag, 18. Dezember – beim kleinen Wintermarkt Lichterzauber zum Shoppen in der Innenstadt noch einmal der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln.

Weihnachten
Kirche

Nachtgebet

 

Mitten in der Betriebsamkeit einmal zur Ruhe kommen, nachdenken, Stille spüren, dem Klang der Musik lauschen, Worte aus der Bibel (neu) hören, mit anderen zusammen beten.

 

Auch in diesem Jahr lädt die Pfarre St. Castor während des Weihnachtsmarktes an vier Abenden zum Nachtgebet ein. Es findet an historischer Stelle statt: in der Kriegergedächtniskapelle im Burgpark, direkt hinter der Mariensäule, dort, wo vor mehr als 700 Jahren die erste Castorkirche gestanden hat.
 

Die Andachten finden statt:
• Dienstag, 29. November, 20 Uhr
• Mittwoch, 30. November, 29 Uhr
• Donnerstag, 01. Dezember, 20 Uhr
• Freitag, 02. Dezember, 20 Uhr.
 

An jedem Abend übernimmt eine der Chor- oder Musikgruppen der Pfarre St. Castor die musikalische Gestaltung. Die musikalische Leitung hat Kantor Josef Voußen.

Die Texte werden von Pastoralreferentin Bärbel Schumacher vorbereitet. In der Zeit vom 25. November bis zum 4. Dezember ist die St. Castor-Kirche jeweils in der Zeit von 16 bis 18 Uhr geöffnet, so dass Sie dann die Gelegenheit haben, die Krippe zu besichtigen.

Nachtwächter Ludwig Grotenrath

 

Um 20.55 Uhr werden in den Häusern und Wohnungen rund um die Burg die Fernseher leiser gedreht oder ganz ausgeschaltet, die Fenster geöffnet und die Ohren gespitzt.

Um 21 Uhr bläst der Fanfarenzug der Prinzengarde zum letzten Mal zum Zapfenstreich aus den Fenstern im Obergeschoss der Burg. Und von unten ertönt die tiefe und sonore Stimme des Nachtwächters: „Hört Ihr Leut und lasst euch sagen, unsere Uhr hat neun geschlagen. Geht jetzt alle brav nach Haus’, denn hier gehen die Lichter aus!“

 

Seit 14 Jahren ist Ludwig Grotenrath die Stimme des Alsdorfer Weihnachtsmarktes. In Mantel und Hut, dem Outfit eines Nachtwächters im ausgehenden Mittelalter nachempfunden, hebt er allabendlich seine Lampe, bimmelt mit der Glocke und kündigt den Besuchern des romantischen Marktes an, dass der letzte Glühwein ins Glas geflossen ist, nun die Klappen vor den Buden hinuntergehen und die Türen der Zelte bis zum nächsten Tag verschlossen werden.
 

Angeregt von der Nachricht, dass in Rothenburg ob der Tauber der letzte Nachtwächter Deutschlands die nächtlichen Stunden ansagt, hatte Ludwig Grotenraths Schwester Ursula Beckers bei den Vorbereitungen zum ersten Wintermärchen an der Burg die Idee, den Nachtwächter wieder nach Alsdorf zu holen. Mit Einführung der elektrischen Straßenbeleuchtung zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der letzte Berufs- Nachtwächter durch die Straßen und Gassen Alt-Alsdorfs gezogen.

Nachtwächter

Im Mittelalter war das Berufsbild des Nachtwächters aufgekommen. Seine Aufgabe war nicht allein die Zeit anzusagen, vor allem hatte er für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Er warnte die schlafenden Bürger vor Feuer, Feinden und Dieben, überwachte das ordnungsgemäße Verschließen der Haustüren und Stadttore und hatte sogar das Recht, verdächtige Personen, die nächtens unterwegs waren, anzuhalten, zu befragen und, wenn es nötig sein sollte, auch zu verhaften. Für die ehrenwerter Bürger der Stadt war der Nachtwächter also nicht nur Informationsmedium, was die aktuelle Uhrzeit betraf, er signalisierte auch Sicherheit und Schutz.

Im 19. Jahrhundert kam der Beruf des Nachtwächters langsam aus der Mode. Die Städte wurden größer, das Leben in ihnen vielfältiger, so dass der einfache Nachtwächter als Hilfspolizeisergeant und Garant für Ruhe und Ordnung an die Grenzen seiner Möglichkeiten stieß. Diese Aufgabe übernahm mehr und mehr die Polizei. Die Zeit anzusagen, war ebenfalls überflüssig geworden, allerorten gab es mittlerweile Uhren, die zumindest die vollen Stunden schlugen.

In Alsdorf hat der Nachtwächter seit dem ersten „Phantastischen Wintermärchen“ vor 14 Jahren allerdings wieder große Bedeutung. Seit dem vergangenen Jahr ist sie sogar noch gewachsen. An den Weihnachtsmarkttagen ruft Ludwig Grotenrath täglich um 19 Uhr in Mantel und Hut des Nachtwächters zur Burgführung.

Läutet seine Glocke und stapft mit der leuchtenden Laterne voran rund um die Burg, hinein ins Verlies und erzählt von der Alsdorfer Herrlichkeit, die eigentlich ja gar keine Burg, sondern ein Wasserschloss ist.

Wenn es dann auf 21 Uhr zugeht, setzt er sich den Hut ein letztes Mal an diesem Tag auf den Kopf. Die letzten Fanfarenklänge verklingen, die Nachtwächter-Glocke bimmelt und eine tiefe, markante Stimme hebt an. „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ Nicht nur für viele Anwohner gehört das zehn Tage lang zum Abendritual.

Weihnachtskugeln

Krippenbau mit der Kettensäge

 

Oliver Schulz aus Sinzig-Löhndorf sägt alles. Sagt er selbst. Der Wunsch des Kunden ist Gesetz. So sägt er Adler, Bären, Krokodile, Zwerge, Karnevalsprinzen und Bergleute. Seit dem Weihnachtsmärchen 2010 sägt er an einer Krippe. Mit der Kettensäge. Maria, Josef und das Jesuskind sind im vergangenen Jahr vor den Augen und Ohren der Weihnachtsmarktbesucher aus Baustämmen entstanden. In diesem Jahr geht es weiter.

Es macht Lärm, wenn Oliver Schulz seine Kettensäge anwirft. Trotz des grob anmutenden Werkzeugs hat der Künstler sein Ziel fest im Blick. In diesem Jahr soll die Krippe fertig werden. Oliver Schulz hat ein bestechendes Credo.

Es steckt so viel Schönes im Holz, man muss es nur raus lassen. Als gelernter Zimmermann und Tischler hat er bei einem Blockhauslehrgang 2003 zum ersten Mal eine Kettensäge in der Hand gehalten. Eine Erfahrung, die seine Phantasie ungemein beflügelte. Ergebnis sind unter anderem der Bär, der heute im Eingangsbereich des Tierparks Alsdorfer Weiher steht, sowie Bergmann und Karnevalsprinz, die auf Alsdorfer Weihnachtsmärkten der vergangenen Jahre entstanden. Kurzum: Kunst mit der Kettensäge.

Eislaufbahn ohne Eis

 

Im New Yorker Central Park gibt es sie, das brandenburgische Eberswalde und Traben-Trarbach haben eine. Und nun auch Alsdorf:

Die Eislaufbahn zum Weihnachtsmarkt. Zum ersten Mal nun können Besucher vor der romantischen Kulisse auf Kufen ihre Runden und Pirouetten drehen. Eine Eislaufbahn macht den Alsdorfer Weihnachtsmarkt-Spaß vom 25. November bis 4. Dezember perfekt – allerdings ohne Eis.

Eine Spezialfirma verlegt 150 Quadratmeter weiße Kunststoffplatten, die eine Gleitfähigkeit besitzen, die der von echtem Eis nahe kommt. Dafür sorgt ein weicher Gleitfilm, der auf den Trägerplatten liegt. Übt die Kante des Schlittschuhs Druck aus, wird der Gleitfilm herausgepresst, der Schlittschuh rutscht.

Getestet haben das bereits die Eishockey-Spieler der Berliner Eisbären und Eislauftanz- Profis, die über Kunststoff-Eis wirbelnd in einer Fernsehshow aufgetreten sind.

Wir erfüllen uns einen lang gehegten Traum“, erzählt Weihnachtsmarkt-Koordinator Toni Klein. Top-Sponsoren machen die Finanzierung in diesem Jahr möglich und sichern die Miete der Bahn.

Sie ist um einiges kostengünstiger als eine Echt-Eisbahn und umweltfreundlich obendrein – es werden weder Strom noch Wasser verbraucht und das Schleifen der Eisschicht ist auch überflüssig. Selbst, wenn die Außentemperaturen nicht unter die Frostgrenze sinken, funktioniert sie – völlig ohne Kühlung.

Selbst wenn es regnen sollte wird das Vergnügen nicht getrübt, denn die Alsdorfer Eislaufbahn ist in einem Zelt mit gläserner Fassade untergebracht. Dort können nicht nur Schlittschuhe ausgeliehen werden, es gibt auch bewährte Erfrischungen in Form von kühlen und warmen Getränken aus dem Ausschank der Friedrich-Wilhelm-Victoria-St.-Hubertus-Schützen. Sie übernehmen Bewirtung und Schlittschuh-Verleih im Eisbahn-Zelt. Die Schützen halten rund 100 Schlittschuhe in verschiedenen Größen vor.
Preise & Öffnungszeiten:

Geöffnet ist die Bahn zu den Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes und während der Après-Ski-Fete am Samstag, 26. November. Wer seine eigenen Schlittschuhe mitbringt, zahlt 2 € fürs Eislaufen, mit Ausleihe 4 € . Auf ein vergnügliches Schlittern in die Weihnachtszeit.

Unsere kleinen Gesangskünstler

 

Seit vielen Jahren sind sie dabei: Kindergärten aus dem Alsdorfer Stadtgebiet bereichern mit ihren Darbietungen den Alsdorfer Weihnachtsmarkt. Und auch in diesem Jahr dürfen unsere kleinen Gesangskünstler natürlich nicht fehlen. Von Dienstag bis Freitag stehen sie auf der Bühne und freuen sich, ihren Zuhörern und Zuschauern zeigen zu können, wie sehr sie sich auf die Weihnachtszeit freuen. Begeistert singen sie von der Weihnachtsbäckerei, dem netten Nikolaus und fröhlichen Engeln...

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die Erzieher und Erzieherinnen der Einrichtungen, die den Auftritt der kleinen Künstler vorbereiten und begleiten.

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