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Der Halbesel (Equus hemionus) die zweite Art der Einhufer Asiens mit dem künstlichen Namen Halbesel war einmal von Vorder über Zentral bis Ostasien weit verbreitet, kommt heute aber nur noch in einigen hundert Exemplaren in wenigen Schutzgebieten vor.
Naturgemäß entstanden in diesem riesigen Gebiet verschiedene Unterarten, die in den einzelnen Ländern ihre eigenen Namen haben: in Tibet heißt er Kiang, in der Mongolei und in Sinkiang Dschiggetai, in Turkmenistan Kulan, im Iran Onager und im indisch-pakistanischen Halbwüstengebiet Khur.
Der Halbesel Syriens und der östlichen Türkei ist bereits völlig ausgerottet. Die Unterscheidung zwischen den 3 ungestreiften Einhufern Przewalski Pferd, asiatischem Halbesel und afrikanischem Wildesel fällt Ungeübten nicht leicht.
Doch hat der Halbesel helle Beine (das Pferd dunkle), die dunklen, haarlosen Flecken ("Kastanien") nur an den Vorderbeinen (das Pferd auch an den Hinterbeinen), lange Quastenhaare nur an der hinteren Schwanzhälfte (das Pferd am ganzen Schwanz) und relativ kurze Ohren (der Esel hat lange Ohren).
Alle 3 Arten gehören in den Zoologischen Gärten zu den größten Kostbarkeiten.
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