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Pfauen (Pavo cristatus) Ostindien und CeyIon sind die Heimat dieser Hühnervögel, wo sie Waldungen und Dschungel bewohnen, besonders das Bergland. Vielerorts gilt der Pfau als heiliger Vogel. Lebt hordenweise. Seine Nahrung entspricht der unseres Haushuhns. Sein Fleisch ist, wenigstens das der Jungen, wohlschmeckend.
Der lange, schleppende Schwanz besteht eigentlich aus verlängerten Federn des Unterrückens, die der balzende Hahn als "Rad" vor den Hennen schlägt.
Die Pfauen gehören mit ihrer imposanten Erscheinung, der großen, kräftigen Figur, dem langen, aufrecht und gestreckt getragenen Hals, der mittelhohen Stellung und der langen Schleppe ( Oberschwanzdecken ) zu den prächtigsten Hühnervögeln.
Hauptkennzeichen des Pfaus, das nur der Hahn trägt, ist die Schleppe, die aus sehr stark verlängerten, 100 bis 150 cm langen Oberschwanzdeckfedern besteht und zu einem fächerförmigen Rad aufgestellt werden kann. Der Schwanz ist viel kürzer, nur etwa 40-45 cm und besteht aus 20 stufig angeordneten Steuerfedern. Beide Geschlechter der Pfauen tragen auf dem Kopf eine Federkrone, die aufrecht steht.
Der Hahn verfügt über kräftige Sporen und besitzt im Verhältnis zum Körper einen kleinen Kopf.
Unbefiedert weiß sind ein von den Nasenlöchern bis zum Auge reichendes Band sowie ein breiter, halbmondförmiger Fleck unter dem Auge.
Obwohl sie nur mäßige Flieger sind, setzen sie sich nachts auf einen Ast in hohen Bäumen, wo sie möglichst wettergeschützt sind.Von hier lassen sie ihre eigentümliche Stimme ertönen, aus der die alten Römer lautmalerisch das lateinische Wort "pavo" gebildet haben.
Die als Park und Zoobewohner so bekannten Hauspfauen werden schon seit einigen Jahrtausenden an orientalischen Fürstenhöfen gehalten und kamen schon vor Christi Geburt nach Italien, wo sie weniger ihrer Farbenpracht als vielmehr der Schmackhaftigkeit ihres Fleisches wegen auf entlegenen Inseln ausgesetzt und gezüchtet wurden.
Die Henne legt an verborgener Stelle ihr Gelege ab, das bis 5 Eier enthält und die 26 Tage bebrütet werden. Die Hähne legen ihr Prachtgefieder erst im 3. Lebensjahr an.
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