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Beschreibung / Aussehen
Der Name Rothirsch kommt daher, dass das Fell dieser Tiere im Sommer kräftig rotbraun gefärbt ist. Im Winter sind sie dagegen graubraun.
Am Po tragen sie unter dem Schwanz einen großen weißen oder gelblichen Fleck, den so genannten Spiegel.
Die Weibchen leben zusammen mit den Jungtieren in Rudeln und werden von einer alten Hirschkuh angeführt. Die Männchen ziehen entweder als Einzelgänger durch die Wälder oder tun sich zu kleinen Gruppen zusammen.
Die Männchen werfen zwischen Februar und April ihr altes Geweih ab. Das Geweih kann ziemlich verschieden aussehen.
Bei den mitteleuropäischen Hirschen besteht es aus zwei Stangen, die aus dem Stirnknochen wachsen und von denen meist bis zu drei nach vorn gerichtete Enden abzweigen. Es wiegt etwa sechs kg, bei sehr alten Hirschen sogar bis zu 25 Kilogramm. Das kann man mit viel Glück sogar im Wald finden. Bis Ende August ist dann das neue Geweih nachgewachsen.
Rothirsche sind bei uns die größten Säugetiere: Sie messen vom Kopf bis zum Po 1,6 bis 2,5 Meter, haben 1 bis 1,5 Meter Rückenhöhe, der kleine Schwanz ist 12 bis 15 Zentimeter lang und sie wiegen zwischen 90 und 350 Kilogramm.
Die Männchen sind viel größer als die Weibchen und tragen im Herbst und Winter eine lange Halsmähne.
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