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Bei allen für ihn aufregenden Situationen läßt er seine gellende, kichernde Stimme hören. Damit macht er in den Wochen vor der Brutzeit auch auf seine Paarung aufmerksam.
Wie alle Falken baut er kein Nest, sondern legt seine Eier auf den nackten Untergrund, oft in Mauernischen an hohen Gebäuden, ebenso aber auch in vorjährige Krähennester. Er nimmt auch geräumige Nistkästen an. Dort und in Ruinen, Felswänden usw., selten am Boden, werden auf einer dünnen Unterlage ab April gelegentlich zweimal im Jahre bis 7 Eier erbrütet. Meist brüten Turmfalken nur einmal im Jahr.
Der Turmfalke ist in fast ganz Europa ein Stand- oder Strichvogel, nur die Tiere aus Nord- und Nordosteuropa verbringen die kalte Jahreszeit in südlicheren europäischen Gebieten.
Das Männchen hat eine schwarzgefleckte rotbraune Oberseite und ist unterseits rahmgelb mit einzelnen Flecken gefärbt. Kopf, Bürzel und Schwanz sind grau, dieser mit schwarzer Binde und weißer Spitze.
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